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© by Sandra Jordi-Halter 2006-2008
DER UNFALL

Als ich erwachte, schien bereits die Sonne durch die Ritzen der Storen. Es schien ein warmer, sonniger Tag zu sein von dem man annahm, dass er allen Menschen gefiel. Doch es soll auch Ausnahmen geben. Ich hasste solche Tage! Mir war Regen und kaltes Wetter lieber, denn es passte besser zu meiner Person, zu meinen Stimmungen, als diese listige Sonne, welche da vom Himmel knallte.
Wiederwillig stand ich auf. Mein Freund hatte mich vor ein paar Tagen verlassen und momentan sah ich eh keinen Sinn mehr am Morgen aufzustehen, zur Arbeit zu gehen, etwas zu tun.. Ich war nur noch am funktionieren, nicht am Leben.
In Gedanken versunken zog ich mich an, als.......


DIESE GESCHICHTE IST BEREITS BEENDET UND KANN UNTER "FERTIGE KURZGESCHICHTEN" GELESEN WERDEN! BITTE HIER NICHT MEHR WEITERSCHREIBEN!!
22.10.06 18:40
 


bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Pia (22.10.06 19:06)
In Gedanken versunken zog ich mich an, als es plötzlich an der Tür klingelte. Ich seufzte leise, wer konnte das sein um diese Zeit ? Eigentlich war es mir auch ziemlich egal wer es war, es nervte mich schon allein, DASS jemand da war und klingelte. Ich hätte schließlich auch noch schlafen können!
Barfuß, aber sonst komplett angezogen ging ich langsam die Treppe hinunter und öffnete die Tür. Vor mir stand...


Dominique (22.10.06 19:23)
Vor mir stand mein Ex-Freund. Der hatte mir gerade noch gefehlt! Schmerz und Wut übertönte das Gefühl der Sinnlosigkeit und ich knallte ihm sogleich die Tür vor der Nase wieder zu. Der Versuch, ihn zu ignorieren, wurde aber durch sein rufen gestört. Er mache sich Sorgen um mich. Kommt aber gewaltig früh, dachte ich und drehte demonstrativ das Radio an. Immer noch barfuss folgte ich meinem Magen in die Küche. Ein ruhiges Frühstück schien mir jedoch nicht gegönnt zu sein, denn ...


Rejeka (22.10.06 20:16)
Ein ruhiges Frühstock schien mir jedoch nicht gegönnt zu sein, denn das Handy schrillte in lauten Tönen und ich verfluchte, dass ich gestern Abend vergessen hatte, es auszuschalten. Natürlich blinkte der Namen meines Ex-Freundes auf dem Display. Da das Klingeln und Rufen an der Tür nichts gebracht hatte, probierte er es halt per Anruf. Wie originell. - So originell wie damals als...


halterli (23.10.06 19:33)
So originell wie damals als wir uns kennengelernt hatten und er nicht lockerliess, bis ich mich auch in ihn verliebte. Hätte ich damals schon gewusst, was ich heute weiss, hätte ich es mir nochmals anders überlegt. Aber nun kam es halt so wie es kommen musste....


Monika (24.10.06 23:22)
....aber nun kam es halt so, wie es kommen musste, wir haben uns getrennt - wir haben doch nicht zueinander gepasst.... es war aber eine gute Zeit, ich bin reifer geworden, ich habe meine Ansprüche höher geschraubt, ich geniesse nun mal alleine meine Zeit und lasse mich treiben, mein Ziel wird sich finden.... mein Ziel ist....


Halterli (24.10.06 23:38)
Mein Ziel ist zu vergessen was an jenem sonnigen Tag vor einem Jahr geschah, als mein Freund, inzwischen eben Ex-Freund, und ich zusammen unterwegs waren. Wir machten ein Tour mit seinem "Angeber Cabriolet" als das Schicksal uns übel mitspielte. Ob ich mein Ziel jemals einhalten kann und diesen Tag vergessen werde? Zu tief sind die seelischen und körperlichen Wunden...


Kiyogini (25.10.06 22:26)
...die mir mein Ex mit diesem Schicksalshaften Tag hinterliess.
Wir fuhren mit unserem Angeber Cabrio, wie wir es liebevoll nannten, auf einer Passtrasse Richtung Italien. Franco, mein Ex, fuhr, wie immer viel zu schnell, als er in einer scharfen Rechtskurve die Herrschaft über den Wagen verlor und sich unser Wagen überschlagend einen Weg durch die steile Böschung Richtung Tal bahnte.
Als ich 10 Tage später wieder aus dem Koma erwachte, konnte ich mich zuerst an nichts errinnern. Dann kehrten aber nach und nach Einzelheiten des Unfalls in meinen Träumen zurück. Da waren vorallem Schreie, Blut und das Gefühl, den Boden unter den Füssen zu verlieren.
Franco war bereits aus dem Krankenhaus entlassen worden. Das Pflegefachpersonal hatte mir erzählt, dass er in den 10 Tagen wo ich im Koma lag, täglich zu Besuch kam um mit mir zu sprechen und sich über meinen Zustand zu erkundigen.
Dennoch....


Monika (26.10.06 12:37)
Dennoch fühle ich in meinem Herzen und meinem Körper nur noch Schmerzen. Die Sympathie und Liebe für meinen Freund sind weg - einfach weg, nicht mehr anwesend. Ich hatte auch ständig die Auseinandersetzung mit ihm - wegen seines Alkohlkonsums - immer fuhr die Angst im Auto mit. Auch bei dem Unfall war er angetrunken, er ist mit einem blauen Auge davon gekommen. ich habe innere Verletzungen und Rippenbrüche und muss mich wundern und "bedanken" dass ich noch lebe!
wielange werde ich noch im Spital bleiben? wann kann ich meinem Freund meine wahren Gefühle sagen?...er steht im Krankenzimmer mit einem Strauß roter Rosen und sagt:"


Halterli (28.10.06 13:01)
DIESE GESCHICHTE IST BEREITS BEENDET UND UNTER "FERTIGE GESCHICHTEN" ZU LESEN!

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